// Vorträge

„Feldrabbiner in den deutschen

Streitkräften des Ersten Weltkrieges“

Do 20.Januar bis Do 10.Februar 2011
Mo,Di,Do 10-13 und 16-18 Uhr
Sa 11-14 Uhr
und nach Absprache


Zur Ausstellungseröffnung
Do 20.Januar 2011, 19.30 Uhr

Vortrag Sonja Sawitzki

„Biografische Erkundungen zu Dr. Leopold Rosenak“

Do 10. Februar 2011, 19.30 Uhr

Vortrag Dr. Peter F. Zimmermann

„Für Volk und Vaterland - jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg und ihr vergeblicher Kampf um Anerkennung“

09.11. - 24.11.2010

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In Zusammenhang mit der Ausstellung: Antisemitismus in der DDR

Freitag 14. Mai 19.30 Uhr

Birgit Schmidt

"Die KPD, die Volksfrontideologie und ihre Literatut"

Dienstag 25. Mai 19.30

Olaf Kistenmacher

"Historische Vorläufer von Antizionismus und Antismeitismus in  der DDR"


„Erinnern gegen Erinnern? Wettbewerb der Gedenktage? Eine besorgte Einrede“

von Dr. Peter F. Zimmermann, Vorsitzender des ROSENAK-HAUS e. V.

 Zum Inhalt:

 Seit dem Sommer des Jahres 2008 ist eine gewaltige Erinnerungsbewegung (getragen von der Politik und allen Medien) über das Land gegangen. Sie gipfelte in der großen, wenn auch verregneten Party am 9. November 2009 in Berlin - 20. Jahrestag des Mauerfalls.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wird die nächste Welle durch das Land rollen - 20 Jahre vereintes Deutschland. Und Bremen ist Gastgeber am 3.10.2010! Für den nächsten Event?

Andere bedenkenswerte Jahrestage geraten dann ins Hintertreffen

Das ist Grund genug für eine besorgte Einrede.

im Rosenak - Haus, Kolpingstraße 7 am 26.01.2010 um 19.30 Uhr



„ ... antisemitisch bis in die Knochen ...“

Vortragsreihe März bis August 2009

Der Verein „ROSENAK-HAUS e.V.“ will dazu beitragen, die Geschichte der Juden in Bremen wach zu halten. Diesem Ziel dient auch die aktuelle Vortragsreihe. Die Referenten, selbst Mitglieder des Vereins, widmen sich im Schwerpunkt dem Thema Antisemitismus. Die Vortragsreihe soll fortgesetzt werden und zu einer lebendigen Auseinandersetzung mit jüdischen Leben zwischen Assimilation, Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung führen.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen.
Veranstaltungsort:  ROSENAK-HAUS, Kolpingstraße 7,
Zugang nur über die Komturstraße bzw. Marterburg.

Ab Mai 09 kann es zu Baumaßnahmen im Haus kommen. Als Ersatzsort ist Kapitel 8 ( zwischen Dom und Glocke ) vorgesehen.
Info: Tagespresse und Tel. 27 61 774


Montag | 09.03.2009    Rosenak-Haus 19 Uhr
Dr. Dieter Fricke

"antisemitisch bis in die Knochen"

Jüdisches Leben in Bremer Alltagsskizzen, 1918 - 1933

Es begann nicht erst 1933:
Bremer Polizeiakten erzählen vom ganz alltäglichen Antisemitismus in der Weimarer Zeit. Ein Streifzug.


Montag | 27.04.2009    Rosenak-Haus 19 Uhr
Dr. Marcus Meyer

Der Bürgermeister und die Juden 

Antisemitismus bei Johann Smidt (1773-1857)

Johann Smidt gilt nach wie vor als Lichtgestalt der bremischen Geschichte.Dass er auch antisemitische Positionen vertrat, ist inzwischen bekannt. Was aber waren die ideologischen Grundlagen seiner ablehnenden Haltung gegenüber den Juden, was veranlasste ihn, die Juden wie in kaum einer anderen Stadt aus dem politischen und gesellschaftlichen Leben zu drängen?


Montag | 18.05.2009    Rosenak-Haus 19 Uhr
Ulla Feldkamp

verhaftet, enteignet, verkauft und abgeschoben

Aus den Lebenserinnerungen des jüdischen Reeders Arnold Bernstein

Arnold Bernstein (1888 - 1971) war zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg einer der kreativsten und erfolgreichsten deutschen Reeder mit Sitz in Hamburg.
Im Vortrag werden die wichtigsten Stationen aus seinen Erinnerungen skizziert, wobei Wahrnehmung und Rezeption des Chronisten über den Antisemitismus in Deutschland seit dem Kaiserreich fokussiert werden.


Montag | verschoben auf den 10.08.2009    Kapitel 8, Domkapitelhaus neben der Glocke 19 Uhr
Dr. Dieter Fricke

jüdisch - intellektuell - rot: der dreifache Fluch.

Briefe aus Berlin und Tel Aviv 1933 bis 1939.
Die Familie des Reichstagsabgeordneten Dr. Julius Moses.

Bleiben oder gehen? Ein berührender und spannender Briefwechsel zwischen Vater und Sohn beschreibt sowohl die schwierigen Lebensumstände im Nazi-Berlin und das Los der Emigranten in Tel Aviv im britischen Mandatsgebiet Palästina bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges.


Montag | Termin und Ort wird noch bekannt gegeben!
Sonja Sawitzki

Dr. Leopold Rosenak

Der erste Rabbiner Bremens (1868-1923)

 „ ... ein edler Mensch, der das Beste der gesamten Menschheit anstrebte.“ So heißt es in einem Artikel des Bremer Anzeigers anläßlich des Todes im Jahre 1923. Anhand der Stationen seines Lebens in Bremen, Litauen und New York soll es an diesem Abend um einen Rückblick auf seine 26-jährige Tätigkeit gehen.