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Pressemitteilung des Vereins ROSENAK-HAUS e.V. vom 20. Juni 2012

Am 19. Juni 2012 hat der Verein Rosenak-Haus e. V. in einer Mitgliederversammlung die Auflösung des Vereins beschlossen. Vor fünf Jahren gründete sich der Verein mit dem Ziel, den geplanten Abriss des ehemaligen jüdischen Gemeindehauses und des noch erhaltenen Kellers der ehemaligen Synagoge in der Kolpingstraße zu verhindern. Ziel war außerdem, eine Stätte des Erinnerns, der Aufklärung und der Begegnung in historischen Räumen einzurichten, in der bremisch-jüdische Geschichte dokumentiert wird.
Durch die Tätigkeit des Vereins konnte erreicht werden, dass das Haus und die historischen Kellerräume vor dem Abbruch bewahrt wurden und dass eine Dokumentationsstätte entstanden ist.
Dem Verein ist es außerdem gelungen, Wanderausstellungen zu zeigen, Vortragsreihen zu organisieren und Künstler einzuladen, ihre Werke zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit Bremer Schulen wurden Lebenswege und Schicksale von Bremer Juden recherchiert und in einer Medienstation dokumentiert. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden mit Preisen ausgezeichnet und fanden in der Öffentlichkeit viel Beachtung.
Trotz erheblicher Anstrengungen ist es dem Verein nunmehr jedoch nicht mehr möglich, die laufenden Kosten aufzubringen, die für die Nutzung der Räumlichkeiten erforderlich sind, sodass der Verein per 30. Juni 2012 gekündigt hat. Der Verein bedauert diese Entwicklung und bedankt sich für die Unterstützung seiner Arbeit insbesondere bei der Waldemar-Koch-Stiftung, der Stiftung Wohnliche Stadt, der Stiftung die schwelle, bei der Bremer Landesbank, beim Beirat Mitte, beim Bundesprogramm „Vielfalt tut gut“, dem Lokalen Aktionsplan „Vielfalt Bremen“ und dem Verein „Freunde und Förderer des Leo Baeck Instituts e. V.“.
Die aktuelle Ausstellung im Rosenak-Haus in der Kolpingstraße 7 kann letztmalig am Donnerstag, dem 28. Juni 2012, von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Dann findet auch die Finissage der derzeit dort gezeigten Ausstellung „schemenata“ mit Grafiken von Axel Rohlfs statt.
Die aktiven Beteiligten des in Auflösung befindlichen Vereins bemühen sich, die Zugänglichkeit der Dokumentationsstätte auch zukünftig zu gewährleisten. Darüber hinaus engagieren sie sich im Bremer Verein „Erinnern für die Zukunft e. V.“, um dort die inhaltlichen Schwerpunkte der bisherigen Tätigkeit einzubringen.


Kontakt:
Dipl.-Ing. Bettina Thormann-Salamon Architektin BDB
Sachverständige f. Schäden an Gebäuden und Wertermittlungen

Am Hohentorshafen 21a 28197 Bremen 

Mobil 0171-3762403
Büro 0421-94401444
Fax 03212-9440144 

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An zwei Tagen in der Woche ist die Ausstellung in den Kellerräumen des Rosenak-Hauses regelmäßig geöffnet:
Donnerstags: 15.00 - 18.00 Uhr
Samstags: 12.00 - 16.00 Uhr

Führungen durch die Ausstellungen im Keller des Rosenak-Hauses und im ehemaligen Synagogenkeller können vereinbart werden, auch in Verbindung mit einer  Exkursion von ca. 30 Minuten zum Thema "Jüdische Orte in der Innenstadt".

 Kontaktadresse: Rosenak-Haus@t-online.de

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An die Mitglieder, Unterstützer und Freunde des ROSENAK-HAUS e.V

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Eröffnung der Dauerausstellung im Untergeschoss des Rosenak-Hauses und der ehemaligen Synagoge in der Kolpingstraße im Schnoor möchten wir Sie

am Donnerstag, den 22. September 2011 um 18:30 Uhr

herzlich einladen.

Wir freuen uns sehr, dass unsere Aktivitäten zum Erhalt des Rosenak-Hauses und zur Gestaltung einer Erinnerungsstätte an diesem historischen Ort erfolgreich gewesen sind.

Im Rahmen der Ausstellung präsentiert die Künstlerin Elianna Renner, die 2009 den Bremer Förderpreis für Bildende Kunst erhalten hat, eine Ton- und Video-Installation.

Es sprechen:

Dr. Dieter Fricke für den Vorstand
Dr. Michael Rüppel, Beirat Mitte

Für ihre Unterstützung danken wir der Stiftung Wohnliche Stadt, der Waldemar-Koch-Stiftung,
der Stiftung Die Schwelle,
dem Beirat Mitte,
der Bremer Landesbank
sowie Arbeit und Leben Bremen e.V.

An zwei Tagen in der Woche ist die Ausstellung in den Kellerräumen des Rosenak-Hauses regelmäßig geöffnet:
Donnerstags: 15.00 - 18.00 Uhr
Samstags: 12.00 - 16.00 Uhr

Führungen durch die Ausstellungen im Keller des Rosenak-Hauses und im ehemaligen Synagogenkeller können vereinbart werden, auch in Verbindung mit einer Exkursion von ca. 30 Minuten zum Thema "Jüdische Orte in der Innenstadt".

 Kontaktadresse: Rosenak-Haus@t-online.de


„Feldrabbiner in den deutschen

Streitkräften des Ersten Weltkrieges“

Do 20.Januar bis Do 10.Februar 2011
Mo,Di,Do 10-13 und 16-18 Uhr
Sa 11-14 Uhr
und nach Absprache


Zur Ausstellungseröffnung
Do 20.Januar 2011, 19.30 Uhr

Vortrag Sonja Sawitzki

„Biografische Erkundungen zu Dr. Leopold Rosenak“

Do 10. Februar 2011, 19.30 Uhr

Vortrag Dr. Peter F. Zimmermann

„Für Volk und Vaterland - jüdische Soldaten im Ersten Weltkrieg und ihr vergeblicher Kampf um Anerkennung“

09.11. - 24.11.2010

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24.12.2010

Förderpreis der Weserterrassenstiftung

für beispielhafte Kinder- und Jugendarbeit 2010

Am 24. November erhielt der ROSENAK - HAUS e.V. den von der Weserterrassenstiftung initiierten Förderpreis „akzeptiert“. Ausgezeichnet wurde damit das Schulprojekt im ersten Halbjahr 2010 „Geocaching zu Schauplätzen vergangenen jüdischen Lebens in Bremens Stadtmitte“. Zwei Schüler und die Mitarbeiterinnen des Vereins (s. Bild) freuten sich über einen 2. Preis in Höhe von 1.000 €. Damit wird die Arbeit des Vereins honoriert und unterstützt.

Das Ergebnis des Projekts, ein Gang durch die Stadt, kann unter www.opencaching.de abgerufen werden. Außerdem ist er auf der homepage des Vereins ROSENAK-HAUS unter der Rubrik „Projekte“ zu finden und kann dort herunter geladen werden.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Reinhard Werner (Weserterrassenstiftung), Ruby van Leeuwen und Paul Klein (Gesamtschule Mitte), Carola Krüger und Sonja Sawitzki (ROSENAK - HAUS e.V.)


24.12.2010

Auszeichnung Ort der Vielfalt

Am 23. November 2010 erhielt der Rosenak-Haus e.V. von der Sozialsenatorin Frau Ingelore Rosenkötter die Auszeichnung des Bremer Senats: „Ort der Vielfalt“. Diese Auszeichnung wurde im Rahmen des Lokalen Aktionsplans „Vielfalt Bremen“ vergeben und würdigt die pädagogische Arbeit des Vereins, der seit 2007 - in Zusammenarbeit mit Bremer Schulen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen - Projekte zur Vermittlung und Erforschung jüdischer Geschichte in Bremen durchgeführt hat. Neben der Erstellung von Ausstellungen sind Stadtteilführungen und ein Zeitzeugenfilm das Ergebnis der bisherigen Arbeit, die im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus stattfindet. Gemeinsam mit dem Rosenak-Haus e.V. wurden das Jugendzentrum Blockdiek und das Schulzentrum Neustadt für ihre beispielhafte Arbeit geehrt.


Auf dem Foto v.l.n.r.: Dr. Peter F. Zimmermann und Sonja Sawitzki (Rosenak-Haus e.V.), John Gerardu und Ingelore Rosenkötter (Sozialsentorin, LAP „Vielfalt Bremen“)


09.11. - 24.11.2010

Ausstellung

Jüdische Menschen aus dem Viertel

Ein Schulprojekt des Vereins ROSENAK-HAUS e.V. in Zusammenarbeit mit der Gesamtschule Mitte

Im Herbst des Jahres 2010 begann der Verein ROSENAK-HAUS e.V. - gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10.1. von der Gesamtschule Mitte, Brokstraße - einzelne Biografien jüdischer Menschen aus dem Viertel zu rekonstruieren. Besonderes Interesse galt dabei der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur 1933 - 45. Basierend auf den Daten des Erinnerungsbuchs für die als Juden verfolgten Einwohner Bremens, Auszügen aus Entschädigungsakten aus dem Staatsarchiv Bremen sowie anderer Sachliteratur begannen die Schülerinnen und Schüler die Arbeit an 10 Biografien. Die Ergebnisse der intensiven Recherche über jüdische Bremer, die im Viertel wohnten, sind zu sehen auf 11 Ausstellungsplakaten.

vom 09. 11. 2010 - 24. 11. 2010
im ROSENAK-HAUS Kolpingstraße 7.

Öffnungszeiten:

Ausstellungseröffnung am 09.11.2010 um 12 Uhr

nach dem Ende der Veranstaltung am Gedenkstein Am Landherrenamt
Montags, Dienstags und Freitags von 10 - 13 Uhr
sowie auf Anfrage.

Pdf-Info: hier


09.06.2010

Schulprojekt ausgezeichnet!

Mit dem Bremer Jugendpreis „DEM HASS KEINE CHANCE“ werden seit mehr als 20 Jahren Beiträge von jungen Menschen ausgezeichnet, die sich mit Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt auseinandersetzen.

Am 21. Mai 2010 erhielt der LK Deutsch des Schulzentrums Walle/Lange Reihe in der oberen Rathaushalle den Sonderpreis der Sparkasse Bremen. Die Schülerinnen und Schüler wurden für das Projekt „Auf den Spuren jüdischen Lebens in Walle. SchülerInnen führen durch ihren Stadtteil“, das sie gemeinsam mit dem Rosenak-Haus e.V. im Jahre 2009 durchgeführt haben, ausgezeichnet. 

Unter Anleitung der pädagogischen Mitarbeiterinnen Carola Krüger und Sonja Sawitzki und des Mediendesigners Lutz-Michael Linke haben die Jugendlichen Biografien recherchiert und einen historischen Rundgang in Walle entwickelt. Höhepunkt der Projektarbeit war die abschließende Führung von SchülerInnen durch SchülerInnen. 

Der ROSENAK-HAUS e.V. freut sich über die Auszeichnung der Jugendlichen, die zugleich eine Anerkennung der Arbeit des Vereins ist.

"Auf den Spuren jüdischen Lebens in Walle. Schülerinnen und Schüler führen durch ihren Stadtteil"

Die Broschüre als Pdf hier

/ Aktuelles

06.05.2010

Auszeichnung für ROSENAK-HAUS e.V.

Mit dem Anerkennungspreis zum Bremer Preis für Heimatforschung für das Jahr 2010, den die Wittheit und die Trägervereine des Heimatpreises für Beiträge zur Heimatforschung vergeben, wurde das SCHULPROJEKT des ROSENAK-HAUS e. V. ausgezeichnet.

Prof. Dr. Hans Kloft hat bei einer öffentlichen Veranstaltung im Staatsarchiv am 28. April den pädagogischen Mitarbeiterinnen des Vereins, Carola Krüger und Sonja Sawitzki, und einigen am Projekt beteiligten Schülern die verdiente Anerkennung und den Dank der Wittheit und der Trägervereine ausgesprochen.



Ausstellung

Antisemitismus in der DDR

eine Ausstellung

vom 2. Mai bis zum 28. Mai im Rosenak - Haus, Kolpingstraße 7

Öffnungszeiten:

Dienstag 10 -12 Uhr;
Donnerstag 16 - 18 Uhr
Sonntag 16 - 19 Uhr.

Außerdem wird in Verbindung mit den Vorträgen:

Freitag 14. Mai 19.30 Uhr Birgit Schmidt "Die KPD, die Volksfrontideologie und ihre Literatut"

und 

Dienstag 25. Mai 19.30 Olaf KISTENMACHER "Historische Vorläufer von Antizionismus und Antismeitismus in  der DDR"

die Ausstellung geöffnet sein.

Weitere Infos unter dem Stichwort: Ausstellung


Vortrag

„Erinnern gegen Erinnern? Wettbewerb der Gedenktage? Eine besorgte Einrede“

von Dr. Peter F. Zimmermann, Vorsitzender des ROSENAK-HAUS e. V.

 Zum Inhalt:

 Seit dem Sommer des Jahres 2008 ist eine gewaltige Erinnerungsbewegung (getragen von der Politik und allen Medien) über das Land gegangen. Sie gipfelte in der großen, wenn auch verregneten Party am 9. November 2009 in Berlin - 20. Jahrestag des Mauerfalls.

Nach einer kurzen Verschnaufpause wird die nächste Welle durch das Land rollen - 20 Jahre vereintes Deutschland. Und Bremen ist Gastgeber am 3.10.2010! Für den nächsten Event?

Andere bedenkenswerte Jahrestage geraten dann ins Hintertreffen

Das ist Grund genug für eine besorgte Einrede.

im Rosenak - Haus, Kolpingstraße 7 am 26.01.2010 um 19.30 Uhr


Schlüsselübergabe am 03.12.2009

(von links) Die Herren Jonas und Böckmann vom Caritas-Verband Bremen übergeben den Vorstandmitgliedern des Vereins Rosenak-Haus, Bettina Thormann-Salamon und Dr. Dieter Fricke, am 3. Dez. 2009 die Schlüssel zu den renovierten Räumen im ehemaligen jüdischen Gemeindehaus.


Besichtigung des Beirates am 19.10.2009

"Der Beirat Mitte besichtigt am 19.Oktober 2009 um 19 Uhr die im Umbau befindliche künftige Dokumentationsstätte in den Kellergewölben des ROSENAK-HAUSES und der ehemaligen Synagoge, Kolpingstraße 7, bzw. 6, und erkundigt sich anschließend in der Beiratssitzung im Geschichtenhaus über den Entwicklungsstand.

Dr. Dieter Fricke vom Vorstand des Rosenak Vereins, erläutert dem Beirat Bremen-Mitte das geplante Ausstellungskonzept im historischen Kellergewölbe.


Presseerklärung zur Schlüsselübergabe

ROSENAK-VEREIN bekommt ein Domizil an historischer Stätte

„Erinnern – begegnen –aufklären“ - Seit der Gründung des Vereins Rosenak-Haus im Sommer 2007 haben es sich engagierte Bremer Bürgerinnen und Bürger  zur Aufgabe gemacht, zum Erhalt des ehemaligen jüdischen Gemeindehauses beizutragen und die Erinnerung an die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bremen wach zu halten.

Viele Konzepte wurden entwickelt und mussten wieder verworfen werden, doch nun ist es endlich so weit. In der ersten Dezemberwoche 2009 ist ein erstes Etappenziel erreicht: Der Verein erhält am 3. Dezember vom neuen Eigentümer der Immobilie, dem Bremer Caritas-Verband, die Schlüssel zu seinen Räumen im Haus Kolpingstr. 7. Der Verein wird sich nun mit allen Kräften der Fertigstellung und Umsetzung einer schlüssigen Ausstellungskonzeption für die historischen Kellergewölbe widmen und hofft, im neuen Jahr die Ergebnisse präsentieren zu können. Ebenfalls für das neue Jahr ist eine gemeinsame Einweihung des Hauses mit den anderen Nutzern, dem Sozialverband Katholischer Frauen und dem Caritas-Verband geplant, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

Der Verein wird weiterhin Schulprojekte (wie sie in den vergangenen beiden Jahren schon mit großem Erfolg durchgeführt wurden) zur jüdisch-bremischen Geschichte anbieten, hierfür sind Fördermittel bereits beantragt. Und auch für die Einrichtung der Ausstellung im Kellergeschoss werden vom Verein, der seine Ziele nur mit ehrenamtlichen Kräften verfolgt, Fördermittel erwartet.

Für den Vorstand des Vereins Rosenak-Haus e. V.: Dr. Dieter Fricke